Bürgerbudget Wuppertal - 150.000 Euro für Deine Ideen!

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03. - 24. Mai 2017

Projektideen online oder telefonisch einreichen; online bewerten und kommentieren

25. - 31. Mai

Vorschlage bewerten (Ergebnis: Top 100) Parallel: Kriteriencheck durch die Verwaltung

07. JUNI

Burgerwerksatt ab 18 Uhr
(Ergebnis: Top 30)

14. SEPTEMBER

Ausstellung und Wahlparty

BIS 5. OKTOBER

Abstimmung online

Urban Bike Map Wuppertal

Existente Radkarten sind mit ihren oft überdimensionalen Flächenmaßen für eine Nutzung des Radlers unterwegs wenig geeignet. Mit dem Fokus auf eine überregionale Abbildung sind gewählte Maßstäbe für eine innerstädtische Orientierung und präzise Navigation völlig unbrauchbar. Die Überfrachtung durch eine endlose Informationsdichte erschwert zudem einen verständlichen Zugang und stellt einen sinnvollen Gebrauch dieser Karten generell in Frage. In der Regel handelt es sich oftmals um ‚getarnte Autokarten‘, auf denen farblich prägnant markierte Autobahnkreuze dominieren und eingezeichnete Radrouten eher eine Nebenrolle spielen. Aus Perspektive des Alltagsradlers entwickelten wir ein handlich-praktikables Kartenformat, beschränkten Informationselemente auf die wesentlichen, d.h. aus Sicht des Radlers reevanten Parameter: Parkhäuser, Ponyhöfe und Autobahnauffahrten sind in der Urban Bike Map nicht zu finden.

Voraussichtliche Rolle für die Stadt Wuppertal Finanzierung der Erstellung, Druck der Karte, Unterstützung durch Kartenmaterial
Geschätzte Umsetzungsdauer und Startschuss So schnell wie möglich
Mehrwert der Idee für Wuppertal Die Urban-Bike-Map zeigt die optimalen Alltagsrouten im vorhandenen Verkehrsraum auf. Kleine Insider-Tipps, steigungsarme Routen und schnelle Verbindungen im Stadtzentrum kommen sowohl versierten Radfahrenden, als auch Neulingen und Umsteigern zu Gute: Durch die kostenlos zur Verfügung gestellte Karte soll vor allem der Alltagsverkehr gestärkt werden, mit dem Ziel mehr Menschen vom Auto auf das Rad zu bringen. Mehr Radverkehr erhöht die Lebensqualität und stimuliert den inhabergeführten Einzelhandel. Die vorgestellten Routen ermöglichen schnelles und angstfreies Radfahren abseits der Trassen.
Eigene Rolle bei der Projektidee Koordination und Durchführung durch den Verein Fahrradstadt Wuppertal e.V.
Kostenschätzung der Ideeneinreicher/in 15.000 Euro
Erläuterungen zur Detailprüfung durch die Stadt

Die Projektidee hat die Detailprüfung durch die Fachverwaltung bestanden. Die Kosten werden auf 15.000 Euro geschätzt. Das vorgeschlagene Projekt ist aus Sicht der Stadtverwaltung sinnvoll und steht nicht in Konflikt zu laufenden oder geplanten Kartenprojekten der Stadt Wuppertal. Die geplante Auflagenhöhe und das Kartenformat sind die entscheidenden Parameter für die Höhe der Druckkosten. Da der Ideengeber nach mehrmaliger Kontaktaufnahme keine näheren Informationen zu diesen Parametern vorlegte, musste die Kostenschätzung aufgrund von Annahmen erfolgen. Es wird daher mit den folgenden Annahmen gearbeitet, die sich an einem ähnlichen Kartenprojekt aus Solingen orientieren: Format DINA1, Auflage 45.000 Stück. Hierfür würden Vergabekosten von ca. 5.000 € anfallen, die durch die Kostenschätzung des Initiators abgedeckt sind. Nach Übergabe der digitalen Druckvorlagen an das Ressort 102 der Stadtverwaltung (Vermessung, Katasteramt und Geodaten), kann sich das Ressort um die Ausschreibung der Druckleistung und die entsprechende Vergabe kümmern. Hierfür entstehen keine Gebühren, die aus dem Projektbudget abgerechnet werden müssen. Weiterhin wird angenommen, dass der Initiator sich selbst um die inhaltliche Ausarbeitung der in der Urban Bike Map darzustellenden Radrouten kümmert oder dies bereits getan hat. Es wird daher vorausgesetzt, dass hierfür keine aus dem Projektbudget zu tragenden Kosten entstehen. Für die kartographische Bearbeitung empfiehlt die Stadtverwaltung die Beauftragung eines freien Kartographie-Büros. Hierfür würde ein Restbudget von ca. 10.000 € zur Verfügung stehen, was von der Stadtverwaltung als auskömmlich betrachtet wird. Wie viele Kosten hier tatsächlich anfallen, hängt davon ab, wie der Auftraggeber (AG) agiert. Bei einer klaren Spezifikation, die nicht während der Bearbeitung revidiert wird, sind die Kosten minimal. Wenn der AG dagegen zunächst unterschiedliche Entwürfe fertigen lässt und dann eine verbindliche Festlegung trifft, werden die Kosten maximal. Unterstützung durch Kartenmaterial: Sämtliche raumbezogenen Fachdaten der Stadtverwaltung Wuppertal zum Thema „Radverkehr“ stehen auf dem  städtischen Open-Data-Portal unter der Lizenz CC BY 4.0 zur Verfügung und können für das Vorhaben kostenfrei genutzt werden. Hierdurch entstehen in der Verwaltung keine Folgekosten. Die Qualität dieser Daten (räumliche Auflösung, Aktualität) reicht aus, um die Daten für die Erstellung der Urban Bike Map sinnvoll nutzen zu können. Soweit nicht Open Street Map sondern amtliche Geobasisdaten wie die ABK als Hintergrundkarte genutzt werden sollen, können diese ebenfalls als Open Data unter der Deutschlandlizenz mit Namensnennung 2.0 bereitgestellt werden. Dies ist zwar noch nicht geschehen, aber unabhängig von dem Vorhaben „Urban Bike Map“ geplant. Der entstehende Aufwand kann daher auch nicht diesem Vorhaben zugerechnet werden.

 

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2017-05-24
Anonymized User
15.000 (Kostenschätzung der Verwaltung)
Themenkategorie
Infrastruktur (Verkehr und Nahversorgung)
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175 Stimmen (Phase 3)
Status
Kriteriencheck bestanden
Teil der TOP 100
Gemeinwohl-Check bestanden: Teil der TOP 30
Detailprüfung durch Verwaltung bestanden: Zur finalen Abstimmung freigegeben
Bei der finalen Abstimmung gewonnen
Umsetzung gestartet
Umgesetzt!
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